Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH

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Wärmespeicher der Zukunft

Wärmespeicher der Zukunft

Bilfinger VAM mit patentierter Speichertechnologie am Markt

Wels/Österreich - Bis vor kurzem war die Zweizonenbauweise für drucklose Fernwärmespeicher noch etwas gänzlich Neues, inzwischen hat sich die bei der N-Ergie in Nürnberg von Bilfinger VAM Anlagentechnik errichtete Pilotanlage schon seit über einem Jahr im Betrieb bewährt.

Nun ist auch das dazugehörige EU-Patentverfahren für dieses Speicherprinzip, welches von Dr. Hedbäck, dem langjährigen Partner der Bilfinger VAM Anlagentechnik, erfunden und mit ihm gemeinsam zur Produktreife entwickelt wurde, abgeschlossen.

Somit konnte sich die Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH die exklusiven Rechte an diesem Verfahren in allen relevanten Ländern Europas sichern.

Die Technologie - Beim Zweizonenspeicher ist das Speichervolumen durch ein Zwischendach in eine obere und eine untere Zone geteilt, welche miteinander kommunizierend verbunden sind. Der hydrostatische Druck der in der oberen Zone enthaltenen Wassermasse dient als Druckauflastung für die untere Zone.

Damit erlaubt die Zweizonenbauweise die Speicherung von Wasser mit Temperaturen über 100°C in einem drucklosen Behälter, was für Kraftwerksbetreiber erhebliche Vorteile sowohl technischer als auch wirtschaftlicher Art bringt. Große thermische Kapazitäten können mit vergleichsweise geringem Materialeinsatz in Anlagen mit geringem Wartungsaufwand realisiert werden.

Aussicht - Der steigende Einsatz erneuerbarer Energien in Verbindung mit zunehmend stärker schwankenden Rahmenbedingungen am Strom- und Wärmemarkt machen den Einsatz von Speichern unverzichtbar.

Das derzeit laufende Projekt bei den Stadtwerken Kiel, sowie zahlreiche Interessensbekundungen und Anfragen von Betreibern und Planern zeigen, dass sich die Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH abermals für den richtigen Weg entschieden hat und sich im Fernwärmespeichersegment nach wie vor als Technologieführer behaupten kann.