Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH

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Historie

Historie Bilfinger VAM Anlagentechnik

2013Seit 27.02.2013 lautet der Firmenname Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH.
04/2010Der Integrationsprozess der MCE Unternehmen in den Bilfinger Konzern ist abgeschlossen. Die MCE Industrietechnik Linz GmbH & Co KG wird in die VAM GmbH & Co KG Anlagentechnik und Montagen eingegliedert. Die beiden Unternehmen firmieren nun unter BIS VAM Anlagentechnik GmbH mit rund 940 Mitarbeitern.
12/2009Die Bilfinger Berger Industrial Services GmbH Group - der strategische Full-Service Partner für Industrieservice und Anlagentechnik in der Prozessindustrie und Energiewirtschaft - übernimmt die MCE AG.
09/2008Durch Fusion mit der VAM Grundstücks- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co" firmiert das Unternehmen nunmehr als "VAM GmbH & Co KG Anlagentechnik und Montagen"
07/2008MCE wird Alleineigentümer von VAM Anlagentechnik und Montagen Am 1. Juli 2008 wurden in Wels zwischen MCE AG und Bilfinger Berger Industrial Services AG die Verträge zum Rückkauf der 26% Anteile an MCE-Tochter VAM Anlagentechnik und Montagen unterzeichnet.
04/2007Die Deutsche Beteilungs AG - kurz DBAG -, eine der führenden deutschen Private-Equity-Gesellschaften, übernimmt die MCE AG.
2003Rheinhold und Mahla (jetzt: Bilfinger Berger Industrial Services AG) beteiligt sich mit 26% an der VAM.
2001Seit 21.7. 2001 lautet der Firmenname VAM GmbH & Co Anlagentechnik und Montagen.
2000VAM beweist Kompetenz in der Kraftwerksverrohrung und wird mit Detailengineering, Vorfertigung und Lieferung von ca. 4000 t Rohrleitungen für das Kohlekraftwerk Iskenderun in der Türkei beauftragt. Die Andlinger Gruppe übernimmt von der VA TECH deren restlichen Anteile der Muttergesellschaft MCE VOEST.
1999Der Firmenname wird auf VA TECH VOEST Montage GmbH & Co geändert.
1994Erwerb der Bohr- und Rohrtechnik Gesellschaft m.b.H.
1991Am Areal der BASF in Ludwigshafen wird die zu diesem Zeitpunkt größte Luftzerlegungsanlage Mitteleuropas errichtet, VAM ist mit der kompletten Verrohrungsmontage beauftragt.
1983Auf der Insel Barbados entsteht eine Zementanlage, die komplette mechanische Montage wird von VOEST-ALPINE Montage ausgeführt.
1982Ein weiterer Großauftrag in Übersee: VOEST-ALPINE Montage ist mit der Fertigung, Lieferung und Montage sämtlicher Behälter und Rohrleitungen für die Goldgewinnungsanlage in Ok Tedi / Papua Neuguinea beauftragt.
1980Für die neue Pottasche-Anlage der jordanischen Arab Potash Co. Ltd. liefert und montiert VAM sämtliche Behälter und Rohrleitungen.
1978Anläßlich der beabsichtigten Divisionalisierung wird der Gesellschaftsname Rumpel in "VOEST-ALPINE Montage Ges.m.b.H." umgewandelt, die Kurzbezeichnung "VAM" entsteht. Die Anlagenmontage als jüngste Sparte des Unternehmens wird ins Leben gerufen. Drei Jahre später übersteigt der Umsatz 500 Millionen Schilling, 650 Mitarbeiter sind beschäftigt.
1976Der Umsatz übersteigt die 250-Millionen-Schilling-Grenze. 500 Mitarbeiter sind beschäftigt. Für die Stadt La Paz, Bolivien, errichtet Rumpel die Trinkwasserversorgungsleitung (Länge rund 36 km, Durchmesser 800 mm).
1974Am 1. Jänner wird die Gesellschaft dem VOEST-ALPINE Konzern eingegliedert.
1973Beim Bau des Malta-Kraftwerkes in Kärnten steigt Rumpel wieder in einen traditionellen Fertigungsbereich ein: Bau von Druckrohrleitungen. Auf demselben Sektor gehen erste Übersee-Exporte nach Sambia.
1970Die Produktion wird am Standort Wels zentralisiert.
1969Die Wiener Werkstätte wird aufgelöst, in der Bundeshauptstadt verbleibt eine Niederlassung mit den Leistungsschwerpunkten: Haustechnik, Fernwärme, Gasversorgung von Wien.
1963Rumpel beschäftigt schon 380 Mitarbeiter, der Jahresumsatz übersteigt die 50-Millionen-Grenze.
1955Nach Erhalt des Staatsvertrages bleibt Rumpel als selbständiges verstaatlichtes Unternehmen erhalten. Kurze Zeit später wird die ehemalige SMV-Bohrabteilung im Werk Siebenhirten dem Unternehmen wieder eingegliedert. Zum Ende der fünfziger Jahre präsentiert sich das Unternehmen als großgewerblicher Betrieb mit etwa 110 Mitarbeitern und Jahresumsätzen von rund 8 bis 10 Millionen Schilling.
1954Der erste Exportauftrag ist die Mitarbeit beim bayerisch-oberösterreichischen Donaukraftwerk Jochenstein.
1953Der Umsatz stabilisiert sich bei rund 8,5 Millionen Schilling. Rumpel profitiert vom großen ERP-Investitionsboom. Der Anteil am Wiederaufbau der VOEST ist beachtlich. Mit großdimensionierten Koksgasleitungen und anspruchsvollen Hydraulik-Höchstdruckleitungen im Kaltwalzwerk erwirbt man besondere Reputationen im Rohrleitungsbau.
1951Der erste Sprinkler-Nachkriegsauftrag kommt von einer Schwanenstädter Spinnerei. Der Rohrleitungsbau bringt zu Beginn der fünfziger Jahre mehr als die Hälfte des Umsatzes.
1950Das neue Jahrzehnt beginnt für Rumpel am neuen Standort Wels recht verheißungsvoll. Dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und verstaatlichte Betriebe teilt man stolz mit, in Frankenburg mit rund 70 Mitarbeitern 3,9 Mio öS Umsatz gemacht zu haben. Die Übersiedlung nach Wels kann aus eigenen Mitteln bestritten werden. Nachdem die Werkstätte ihren Betrieb aufgenommen hat, geht die Firmenleitung daran, traditionelle Arbeitsfelder der früheren Rumpel erneut zu nutzen - sie aber rationeller und technologieintensivierter zu betreiben.
1949Aus infrastrukturellen Gründen übersiedelt Rumpel von Frankenburg nach Wels.
1948Beim Tauernkraftwerk Kaprun übernimmt Rumpel den Bau der Turbinenzuläufe.
1946Im Juni 1946 übergibt der US-Hochkommissar für Österreich, General Clark, in einem Festakt auf dem Linzer Hüttengelände die VÖEST treuhändisch der Republik Österreich. In der Folge werden auch die Rumpel-Betriebsstätten in Frankenburg der Republik Österreich übergeben. Rumpel avanciert zum wichtigsten Spezialunternehmen in den westlichen Besatzungszonen.
1945Die Firma - oder das, was von ihr übrig geblieben ist - wird in einen östlichen und einen westlichen Teil gegliedert. Die sowjetische Besatzungsmacht übernimmt den östlichen Teil und gliedert diesen in die Bohrabteilung der SMV ein. Indessen gehen im oberösterreichischen Frankenburg 60 Unentwegte daran, das Unternehmen "Rumpel" wieder einigermaßen auf Touren zu bringen.
1944Alliierte Luftangriffe sorgen für einen jähen Stopp im Frühjahr. Mit der Kapitulation endet die Ära des "Tausendjährigen Reiches". Das Ende für Rumpel?
1941Zur Bewältigung der stark angestiegenen Werkstättenarbeit erwirbt Rumpel am südlichen Stadtrand von Wien das Werk Siebenhirten. In den "Reichswerken Hermann Göring" - heute VOEST-ALPINE Stahl Linz - realisiert Rumpel-Mannesmann das wohl größte Einzelvorhaben bezüglich Bau, Industrieverrohrung und Wasserversorgung. Generell erwächst Rumpel im Rohrleitungsbau ein immer stärkeres Standbein. Die Firma ist auf fast allen industriellen Großbaustellen des "Tausendjährigen Reiches" beschäftigt.
1940Die Teplitzer Rumpel wird liquidiert, Werkzeuge und Know-how für die Sprinklerfertigung übernimmt Rumpel Wien.
1939 Rumpel übersiedelt nach Strebersdorf bei Wien. Mannesmann Düsseldorf weist der Firma den industriellen Rohrleitungsbau zu. Mit der Verrohrung der in Bau befindlichen Zellstoffanlage Lenzing langt ein Großauftrag ein. Weitere Aufträge erteilt die Luftwaffe für den Bau von Hangars. Zweite tragende Säule wird die Bohrabteilung, die sich auf Tiefbohrungen bis 2000 Meter bei der Erschließung des Wiener Erdölfeldes konzentriert. Mit Ende des Dritten Reiches ist Rumpel eines der bedeutendsten Tiefbohrunternehmen in Großdeutschland.
1938Zwei Wochen nach dem Anschluss an das Deutsche Reich legt Rumpel sein zukünftiges Produktionsprogramm fest: Sprinkleranlagen, Tankstelleneinrichtungen und Tiefbohrungen, Stahlrohrgerüstbau.
1934Einzig die "Benzinabteilung" überlebt die Krise und wird als "Spezialunternehmen für Tankstellenbau und Tiefbohrungen" weitergeführt. Im Herbst 1934 ist Rumpel an der Geburtsstunde der österreichischen Erdölförderung maßgeblich beteiligt. Am Stadtrand von Wien wird die erste Erdöl-Tiefbohrung niedergebracht.
1932Die Weltwirtschaftskrise erreicht ihren absoluten Höhepunkt. Die traditionsreiche Rumpel-Wasserbauabteilung bricht zusammen und wird zwei Jahre später aufgelöst. Außerdem werden die Bundesländerfilialen geschlossen und 40 % der Mitarbeiter entlassen.
1930Im traditionellen Wasserbau realisiert Rumpel die Wasserversorgungen für Klagenfurt, Salzburg und Klosterneuburg. Das Haus erlangt eine marktbeherrschende Position bei der Erschließung und beim Ausbau von Heil- und Mineralquellen. Rumpel setzt einen bedeutenden Schritt für die Zukunft: Mit der Übernahme der Firma "Rosenthal & Co", Spezialunternehmen für Tankstellen, gelingt der Sprung in den neuen Hoffnungsmarkt.
1927Mannesmann-Komotau übernimmt die Wiener Rumpel, nachdem schon zwei Jahre vorher auch Rumpel Teplitz erworben wurde.
1925Trotz des hohen technologischen Niveaus des Angebotes bricht Rumpel Wien im Jahre 1925 finanziell zusammen. Eine Folge der Hyper-Inflation in den Jahren 1921/22 und der nachfolgenden Stabilisierungs-Probleme. Nach dem Debakel übernimmt die Bank die Führung der Wiener Rumpel AG. Hans Rumpel scheidet aus der Gesellschaft aus.
1922Wien und Teplitz bemühen sich, die Angebotspalette durch interessante Neuprodukte zu erweitern: Blechradiatoren, Rohrkompensatoren und insbesondere Sprinkleranlagen.
1921Zur besseren Bearbeitung der Märkte im neuen Österreich und in den Nachfolgestaaten der Monarchie gründet die Rumpel AG in den Landeshauptstädten sowie in Rumänien und Jugoslawien Niederlassungen.
1920Zur Weiterführung des Unternehmens bindet sich Hans Rumpel an eine Wiener Bank. Am 23. November wird in Wien die alte Firma liquidiert und die neue "Rumpel AG" für Wasserbau, Heizungs- und Kanalisationsanlagen gegründet.
1919Der Zerfall der Monarchie zwingt Georg Rumpel, die Organisation seines Hauses neu zu gestalten. Mit Jahresbeginn tritt sein Sohn Hans als Gesellschafter ein. Im Frühjahr wird Rumpel in ein "deutsch-österreichisches Unternehmen" mit Sitz in Wien und in ein "tschechisches Unternehmen" mit Sitz in Teplitz gegliedert. Hans Rumpel leitet die Wiener Gruppe, der Firmengründer führt Teplitz.
1917Das Unternehmen erhält nun Aufträge höherer technischer Wertschöpfung - wie etwa Industrieverrohrungen für Pulverfabriken (Trofaiach/Stmk., Blumau/NÖ) und die Installierung von Feuerlöschanlagen.
191518 Großaufträge militärischer und ziviler Dienststellen werden entgegengenommen.
1914Noch im Sommer bietet Georg Rumpel dem k. u. k. Kriegsministerium die Dienste seines Unternehmens für den Bau von Wasserversorgungs- und Sanitäreinrichtungen in Krankenhäusern, Kasernen sowie Kriegsgefangenenlagern an.
1913Rumpel gelingt die Konstruktion eines patentierten Retortenofens für die Erzeugung von Steinkohlegas. Außerdem gelingt die Konstruktion von Warmwasserheizungen "niederer Bauart", also von Etagenheizungen.
1910Rumpel gewinnt an technologischer Kompetenz und eröffnet damit neue Märkte. Beispiel: Die Erschließung von Mineralquellen durch Tiefbohrungen.
1907Mit dem Bau der Hofgasteiner Zuleitung von Thermalwasser aus den Gasteiner Quellen via einer sieben Kilometer langen Druckrohrleitung macht sich Rumpel einen guten Namen bei der Einrichtung von Kurorten.
1899Insgesamt sind schon 116 Projekte für kommunale, sonstige öffentliche und auch private Interessen erstellt.
18891889: Nach der Trennung von Niklas verlegt Rumpel den Hauptsitz des Unternehmens nach Wien. Neuer Geschäftsführer ist Franz, Ritter von Waldeck.
1891Nach dem Bau der Hochquellenleitung Aussig und Wasserversorgungsanlagen in Mähren und in der Obersteiermark (Mürzzuschlag) erhält das Unternehmen einen gleichlautenden Auftrag der Stadt Linz.
1889Der Durchbruch vom regionalen Gewerbebetrieb zum in der ganzen Monarchie anbietenden Großbetrieb gelingt. Angeboten wird die ganze Palette städtetechnischer Ver- und Entsorgungseinrichtungen.
1887Der in Bayern geborene Georg Rumpel beschäftigt sich schon mehrere Jahre mit der Errichtung und Führung städtischer Wasserversorgungsanlagen. Er gründet in Teplitz-Schönau (heute Tschechien) sein Unternehmen und findet in Adolf Niklas einen kongenialen Partner. Erster Auftrag: Die Teplitzer Wasserversorgung.